Freitag, 6. Mai 2016

Kapitel 3 Aquis Submersus

Inhalt

Der Erzähler geht auf der Waldstraße entlang. Er verabschiedet sich von Katharina und diese weint bitterliche Tränen. Sie gibt ihm zum Abschied was mit.

Es vergehen fünf Jahre bis der Erzähler zurück kehrt. Er sucht alles wieder zu finden und gelangt auf das Gut. Die Hunde rennen auf ihn zu und er begrüßt seinen Bekannten, den alten Diedrich. Die Hunde sollen die Bewohner vor den Horden von Menschen schützen, die auf der Suche nach einer Unterkunft und  Geld durch die Gegend streifen. Es sind viele dieser Leute unterwegs.

Johannes sucht Katharina und will zu seinem alten Gönner, Herr Gerhardus, doch der alte Diedrich erklärt, dass dieser gestorben sei und man ihn nun nur noch in der Kapelle des Hofes besuchen kann. Dort liegt Gerhardus tot aufgebarrt.

Auf dem Weg zur Kapelle trifft Johannes Junker Wulf und Katharina. Dieser empfängt ihn eher kühl und reicht ihm nicht einmal seine Hand zur Begrüßung. Jedoch erteilt Wulf ihm den Auftrag seine Schwester zu Malen. Es ist ja so üblich, dass die adeligen Frauen dann gemalt werden, wenn sie das Haus wegen Heirat verlassen. Man wechselt noch ein paar Worte über die Hunde, die Bemerkung von Johannes, dass Junker Wulf seine Hunde besser erziehen möge, weißt dieser zurück. Der Junker Wulf nimmt eine drohende Haltung Johannes gegenüber ein. 
Königs Erläuterungen und Materialien: Aquis submersus

Interpretation

In diesem Kapitel zeigt Storm wie sehr sich die Welt durch den Krieg verändert hat. Die Menschen sind nun nicht mehr sicher und überall stromern Leute umher und es lauern Gefahren. Doch er lässt Johannes sich diese Gefahren aufbürden, um seinem alten Gönner noch einmal zu begegnen. Hiermit zeigt Storm, dass es Johannes nicht an Tapferkeit und Mut fehlt. Auch dem kühlen Verhalten von Junker Wulf begegnet die Hauptfigur mit einer gewissen Überlegenheit und Stärke. Obwohl dieser ihm nicht die Hand gibt und ihn sehr kühl begrüßt, hat Johannes noch den Mut ihn auf seine unerzogenen Hunde hin zu weisen. 

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