Montag, 2. Mai 2016

Kapitel 7 Aquis Submersus

Inhaltsverzeichnis

Johannes hält sich nun in der Nähe des Gutshofes auf und versteckt sich. Er fürchtet die frei umherlaufenden Hunde, die den Hof bewachen. Diese nehmen seine Witterung auf, als er sich dem Hof nähert, sie machen sich durch das Unterholz auf den Weg zu ihn, als sie seine Witterung aufnehmen. Er denkt an sein Gespräch mit Herrn Gerhardhus und fühlt sich gejagd und gehetzt.

Als er auf den Hof zuläuft hört er Katharina nach ihn rufen. Sie schaut aus dem Fenster und zieht ihn in ihre Kammer, um ihn vor den herannahenden, wilden Hunden zu schützen. Er gibt ihr den Brief der Dame, berichtet von den Ereignissen im Krug und warnt, dass ihr Vorhaben aufgeflogen sei.


Königs Erläuterungen und Materialien: Aquis submersus

Sie verabreden sich für den nächsten Tag und planen ihre Flucht nach Holland. Hier wollen sie leben, wenn Johannes es zu etwas gebracht hat. Ihm ist bewusst, dass er ihr noch nicht als Ehemann genügen kann, da er nicht adelig ist und keinen hohen Rang hat. Sie hören beim Verabschieden den Junker herannahen.

Am nächsten Morgen, der Morgen dämmert schon, bricht er auf.

Ihm erscheint die Ahnin.


Interpretation / Anmerkungen.

In diesem Teil von Aquis submersus geht die Liebe zwischen den beiden Hauptpersonen unwiederbringlich verloren. Nachdem sie sich noch einmal voneinander verabschieden konnten endet der Teil der Novelle, in der es noch eine Romanze gab und die einsame Zeit des Maler Johannes bricht an.

Mit dem Ende des Kapitels, wo Storm schon deutlich ahnen lässt, dass die Geschichte kein Gutes Ende nimmt, hat der Höhepunkt bzw. der Wendepunkt begonnen: Ab hier ist Nichts mehr wie zuvor.

Quelle
 http://gutenberg.spiegel.de/buch/aquis-submersus-3489/7

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen